Kühlung am Computer

Verstaubte Lüfterräder mit Staubsauger reinigen

Staub im Computer ist keine gute Sache. Denn eingestaubte Computergehäuse und Notebooks überhitzen leichter, was auf Dauer zu Schäden am Gerät führen kann. Zum Glück ist die Reinigung ziemlich einfach.

Lüfterräder reinigen
Stecker raus, Gehäuse aufschrauben und raus mit dem Staub. Zugestaubte Computer lassen sich behutsam mit dem Staubsauger reinigen. Foto: Silvia Marks Foto: dpa

München (dpa/tmn) - Es ist alles eine Frage des Luftstroms - zumindest wenn es um gute Luftkühlung im Computergehäuse geht. Staub ist da ein natürlicher Gegner.

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Egal, wie gut man putzt - mit der Zeit sammelt sich eine Staubschicht auf Lüfterrädern und anderen Bauteilen an und behindert eine effiziente Kühlung des Computers. Von Staub zugesetzte Lüfterräder in PC und Notebook kann man zum Glück leicht selbst reinigen.

Dazu greift man am besten zum Staubsauger mit Polsterdüse, rät das »PC Magazin« (9/2018). Damit wird dann auf niedrigster Stufe der Staub entfernt, ohne dabei die Bauteile zu berühren. Bei Bedarf lässt sich die Leistung behutsam steigern. Was sich nicht wegsaugen lässt, kann man anschließend mit einem Wattestäbchen entfernen. Achtung: Vor dem Aufschrauben des Rechners unbedingt den Netzstecker ziehen.

Aus Sicherheitsgründen sollten Lüfterräder beim Absaugen blockiert werden. Bei großen Lüftern geht das mit einem Finger, kleinere Räder können mit einem Draht oder einer Büroklammer stillgelegt werden. Blockiert man den Lüfter nicht, kann er beim Absaugen in Drehung geraten. Der dabei entstehende Strom kann schlimmstenfalls für Schäden am Mainboard des PCs sorgen.

Sind Lüfter und andere Bauteile staubfrei, lohnt noch ein Blick auf die im Rechner verlegten Kabel. Sind sie kreuz und quer gespannt, behindert das den Luftfluss und die Hitze kann nicht auf dem einfachsten Weg das Gehäuse verlassen. Sind die Kabel lang genug, lassen sie sich leicht mit Kabelbindern ordnen und so platzieren, dass sie nicht im Weg sind.