Neue VDSL-Tarife

Nicht alle Router können Supervectoring

Die neuen VDSL-Tarife mit Supervectoring bieten eine deutlich verbesserte Datenübertragung. Wer zu einem der schnellen Anschlüsse wechseln möchte, sollte aber vorher prüfen, ob sein Router dafür geeignet ist.

Glasfaserkabel
VDSL-Tarife mit Supervectoring sollen Daten mit zu 250 Megabit pro Sekunde (MBit/s) übertragen können. Foto: Rolf Vennenbernd/Symbolbild Foto: dpa

Berlin (dpa/tmn) - Bis zu 250 Megabit pro Sekunde (MBit/s) und damit mehr als doppelt so viel Datendurchsatz sollen die neuen VDSL-Tarife mit Supervectoring bringen.

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Anbieter wie Telekom oder 1&1 wollen damit ab August in einigen Regionen Deutschlands die bislang übliche 100-MBit/s-Schallgrenze im Telefonkabelnetz knacken. Andere Anbieter dürften bald folgen.

Wer sich überlegt, auf einen der schnellen Anschlüsse umzusteigen, braucht dafür aber möglicherweise einen neuen Router, berichtet das Telekommunikationsportal «Teltarif.de». Denn selbst aktuelle Geräte beherrschen bislang nur selten den für Supervectoring nötigen Standard 35b - und die Auswahl im Handel ist noch eingeschränkt.

Bei der Telekom gibt es nach einem Bericht der «Computerbild» etwa den Router Speedport Smart 2, 1&1 vertreibt angepasste Versionen der Fritzbox-Router 7530 und 7590 von AVM. Die Fritzbox 7590 gibt es, ebenso wie den Archer VR2800v von TP Link, auch im freien Handel, falls Anschlussinhaber nicht ein Gerät vom Anbieter kaufen oder mieten wollen.

Bericht von Computerbild