Zuverlässigkeit allein reicht Vettel nicht

Berlin (dpa) - Nur auf Zuverlässigkeit kann Sebastian Vettel bei seiner WM-Aufholjagd nicht setzen.

Verfolger
Sebastian Vettel (l) will WM-Spitzenreiter Fernando Alonso noch abfangen. Foto: Jens Büttner Foto: dpa

»Ich denke es kommt darauf an in welcher Position man ist. Fakt ist, dass wir weiter immer ganz, ganz vorne fahren müssen und die Rennen beenden müssen und wenn uns das gelingt, dann glaub' ich, haben wir eine gute Chance«, sagte der Formel-1-Doppelweltmeister dem österreichischen Sender ServusTV.

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Vettel muss nach seinem Sieg in Singapur einen Rückstand von 29 Punkten auf WM-Spitzenreiter Fernando Alonso im Ferrari wettmachen. »Er ist der, den es zu schlagen gilt«, betonte Vettel.

Sollte es klappen, würde der 25 Jahre alte Heppenheimer mit dem dritten Titel in Serie Sportgeschichte schreiben. Bislang gelang nur zwei Piloten der WM-Hattrick: Juan Manuel Fangio aus Argentinien und Rekordweltmeister Michael Schumacher.

»Es wird unheimlich eng bis zum Ende«, prophezeite Vettel, der schon vor zwei Jahren eine vergleichbare Aufholjagd mit einer Punktlandung im Finale hingelegt hatte. Allerdings räumte Design-Guru Adrian Newey ein, dass auch Red Bull noch immer das Verhalten der Reifen nicht völlig verstanden hat. »Dieses Verständnis haben wir genauso wie die anderen zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nicht zu 100 Prozent«, sagte er.