Felix Keisinger vom WSV Königssee gewinnt in den Vereinigten Staaten alle Rennen

Wann kommt die Rückkehr in den Weltcup?

Beim Intercontinental Cup der Skeletonis in Lake Placid/USA bewies Felix Keisinger vom WSV Königssee neuerlich seine derzeitige Topform, die ihn zurück in den Weltcup bringen müsste. Nach seinem Doppelschlag eine Woche zuvor in Park City (wir berichteten) gewann Keisinger nun auch im Olympiaort von 1980 beide Rennen.

Das deutsche Skeleton-Nachwuchsquintett hat sich bei den Intercontinental Cups in Übersee prächtig geschlagen (v.l.): Susanne Kreher (BSC Sachsen Oberbärenburg), Corinna Leipold (BRC Thüringen), Alexander Gassner (BSC Winterberg), Felix Keisinger (WSV Königssee) und Felix Seibel (BRC Hallenberg). (Foto: BSD)

Das erste Rennen entschied Keisinger vor dem Winterberger Alexander Gassner (+ 0,19 Sekunde) und dem Koreaner Seunggi Jung (+ 0,90) noch relativ deutlich für sich. Spannender wurde es dann in der zweiten Konkurrenz. Felix Keisinger setzte sich aber dennoch mit zwei Hundertstelsekunden vor dem Koreaner Seunggi Jung und dem Briten Craig Thompson (+ 0,37) durch. Für Keisinger hätte die Überseereise nicht besser laufen können, da er alle vier Rennen in Park City und in Lake Placid gewonnen hat. Man darf gespannt sein, ob Keisinger nach seinen makellosen Erfolgen zurück in die Weltcupmannschaft kommt.

Bei den deutschen Damen lief es beim siebten Rennen nicht ganz so gut, da die Britinnen Ashleigh Fay Pittaway und Brogan Crowley (+ 0,76) vor der Ex-Berchtesgadenerin Anna Fernstädt (Tschechien/+ 0,87) auf dem Siegerpodest standen. Beim achten und zugleich letzten Rennen im Intercontinental Cup schlug Susanne Kreher vom BSC Sachsen Oberbärenburg dann zu und siegte vor der Britin Ashleigh Fay Pittaway (+ 0,19) und Anna Fernstädt (+ 0,20), die im letzten Jahr vom Bob- und Schlittenverband für Deutschland in die Tschechische Republik gewechselt ist. Christian Wechslinger