Neue Gebühren wurden vom Gemeinderat festgelegt – Schulungsraum wird zu Gastraum

Trinkwasser in Inzell wird billiger

Inzell – Das Wasser in Inzell wird billiger. In der jüngsten Sitzung befasste sich der Gemeinderat mit einer Neukalkulation der Gebühren. Die letzte Satzung stammte aus dem Jahr 2014.

Die Kosten für Trinkwasser sinken von 1,78 auf 1,59 Euro pro Kubikmeter.

Aufgrund einer Neukalkulation des Bayerischen Kommunalen Prüfungsverbands hat die Gemeinde Inzell ihre Beitrags- und Gebührensatzung neu erlassen. Die Gebühren für Wasser lagen bisher bei 1,78 Euro pro Kubikmeter und werden nun gesenkt auf 1,59 Euro pro Kubikmeter (Nettogebühren). Der Gemeinderat stimmte der Änderung einstimmig zu. Die neue Satzung tritt am 1. November in Kraft.

Neben den Trinkwassergebühren wurden auch die Kosten für das Abwasser neu festgelegt. Die Gebühr für das Schmutzwasser lag bisher bei 2,02 Euro pro Kubikmeter. Eine Neuberechnung ergab, dass dieser Preis beibehalten werden kann. Dagegen erhöht sich die Gebühr beim Niederschlagswasser leicht, das in die Kanalisation eingeleitet wird und nicht auf eigenem Grund und Boden versickert werden kann. Der bisherige Preis von 0,48 Euro pro Kubikmeter steigt auf 0,63 Euro pro Kubikmeter. Auch hier sprach sich der Gemeinderat einstimmig für die Neuansetzung der Gebühren aus.

In der Sitzung ging es außerdem um einen Antrag zur Nutzungsänderung des Schulungsraums im Sportheim zu einem Gastraum. Bauherr und Eigentümer ist hier die Gemeinde Inzell. Die Grundrissaufteilung und auch die Grundfläche des Gebäudes bleiben unverändert. Aus planungsrechtlicher Situation gibt es keine Probleme, da sich das Bauvorhaben innerhalb des Geltungsbereichs Bebauungsplan Sportanlagen befindet. Der Gemeinderat gab daher grünes Licht.

Annette Schneider (CSU) informierte die Gemeinderäte über die Jahreshauptversammlung der Jungen Union. Ein Tagesordnungspunkt war das Volleyballfeld im Badepark, das immer belegt ist. Ihre Bitte zielte darauf ab, ein zusätzliches Feld zu errichten. Bürgermeister Hans Egger informierte, dass er kürzlich ein Gespräch mit Bademeister Manfred Plereiter hatte und dabei wurde dieses Thema nicht als so dringlich angesehen. Allerdings werde er diesbezüglich nochmal Informationen einholen. Abschließend wurde darüber informiert, dass die Bürgerversammlung am 29. November im Festsaal ist. hw