Sanierungsarbeiten am Schwimmbad in Neukirchen schreiten zügig voran – Eröffnung im Sommer geplant

Schwimmbad-Sanierung in Neukirchen schreitet zügig voran

Teisendorf – Seit rund vier Jahren läuft die Sanierung am Schwimmbad Neukirchen. Jetzt nähern sich die Arbeiten dem Ende, auch wenn es auf den ersten Blick noch nicht danach aussieht. Aber was der Laie nicht sieht, weiß der Fachmann. »Die Verrohrung der Becken ist endlich fertig«, so Architekt Markus Fritsche. Jetzt können die Gräben zugeschüttet werden und die Außenarbeiten beginnen. Beauftragt wurde die Firma Swietelsky, gab Johann Helminger, der Vorsitzende der Schwimmbadfreunde bei der Jahresversammlung bekannt.

Auch wenn es auf den ersten Blick noch nicht danach aussieht, das Schwimmbad in Neukirchen steht vor der Vollendung. (Foto: Konnert)

Auch die Becken sind weitgehend fertig. Wobei das Kinderbecken komplett abgebrochen und mit einer verkleinerten Fläche neu aufgebaut wurde. Grund war die Notwendigkeit einer deutlichen Einsparung. Beim Schwimmerbecken mussten alle Betonstützen und der Beckenkopf abgeschnitten und ein Ringanker betoniert werden. In Kürze sollen letzte Unebenheiten im großen Becken ausgeglichen und die Folie ausgelegt werden. Der Schwallwasserbehälter wurde leider verspätet geliefert. Und als er endlich da war, fehlten die Montageanleitungen. Dann kam die Unterbrechung durch das Schneechaos. Inzwischen ist er aber montiert und verfüllt.

Weit fortgeschritten sind die Arbeiten auch am Funktionsgebäude mit Eingang, Umkleiden, Duschen und Toiletten, Technikraum und Kiosk. Das neue Blechdach ist aufgesetzt, die Technik im Gebäude ist größtenteils montiert. Dies gilt auch für die Elektroinstallationen. Die Türzargen und Tore sind montiert. Die Wände sind gespachtelt und gestrichen, an der Verlegung der Fliesen wurde mit Hochdruck gearbeitet. Bald soll auch die Fassade verschalt werden, an der Wetterseite mit Blech, sonst mit Holz.

Um die Kosten einzuhalten, wurde beschlossen, neben der Verkleinerung des Kinderbeckens alle Arbeiten mit ortsansässigen Firmen auszuführen. Diese Rechnung ging auf – alle Firmen haben sofort begonnen, zuverlässig gearbeitet und alles darangesetzt, die Arbeiten voranzubringen. So erledigte die Firma Gastager die für die Technik notwendigen umfangreichen Erdbauarbeiten. Die Firma KVE aus Achthal hat die Rohrleitungen im Außenbereich, die Firma Neutra aus Petting die im Innenbereich ausgeführt. Die Firma Mühlbauer hat alle Betonbauarbeiten am Becken und am neuen Pumpenkeller übernommen.

Die Firma Langwieder installierte Heizung und Sanitäranlagen, die Schreinerei Andreas Maier lieferte die Fenster und montierte sie kostenlos. Mithilfe und Unterstützung leisteten die Zimmereien Norbert Abstreiter und Sappel, die Baufirma Fuchs sowie die Firmen Hunklinger und Vogling und Angrenzer.

Die Schwimmbadfreunde selbst waren bislang 2525 Stunden im Einsatz. Zugesagt hatten sie der Gemeinde bei Beginn der Arbeiten 3300 Stunden. Da noch viele Handgriffe nötig sind, ist Johann Helminger überzeugt, dass die versprochenen Stunden auch zusammenkommen. Und dass man dann im Sommer das Ende dieser Baustelle, wo Gemeinde und Bürger vorbildlich zusammengearbeitet haben, feiern kann. Bis dahin aber brauche man noch jede Hilfe, so der Vorsitzende der Schwimmbadfreunde. »Das ist eine Gemeinschaftsleistung und keine Aktion einer kleinen Gruppe. Sagt es bitte weiter«, so sein Appell. kon