Roboter sollen Korallen beschützen

Korallen-Riffe sehen aus wie bunte Gärten im Meer. Das größte Riff der Welt liegt vor der Ostküste des Landes Australien. Es heißt Great Barrier Reef (gesprochen: gräit bärria riif). Doch seit vielen Jahren bedroht ein gefräßiger Seestern die Korallen dort.

Tauch-Roboter
Ein Unterwasser-Roboter sucht das Korallen-Riff nach gefräßigen Seesternen ab. Foto: -/Great Barrier Reef Foudnation/dpa Foto: dpa

Es ist der Dornen-Kronen-Seestern. Er ist etwa 35 Zentimeter groß und hat auf der Haut lange Stacheln. Mehrere Millionen dieser Seesterne leben in dem großen Korallen-Riff, sagt ein Forscher. Wenn zu viele der Seesterne an einem Ort sind, fressen sie die Korallen schneller, als diese nachwachsen können.

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Doch Forscher hoffen nun, eine Lösung gefunden zu haben: Ein Unterwasser-Roboter tötet einige der Seesterne. Dazu lenken die Forscher den Roboter mit einem Tablet. Sie haben ihn dafür so trainiert, dass er Dornen-Kronen-Seesterne erkennt, erklärt der Roboter-Erfinder. Dann spritzt der Roboter den Seesternen eine giftige Flüssigkeit. Das hört sich böse an, soll aber die Zerstörung des Riffs verhindern.