Martin teilte seinen Mantel

Er gehört zum Herbst einfach dazu: der Laternen-Umzug! Kinder und Erwachsene laufen mit bunten Laternen durch die Dunkelheit und singen Lieder. Meistens passiert das rund um den Sankt Martinstag. Der ist jedes Jahr am 11. November. Aber wer war dieser Martin?

Sankt Martin
Laut der Geschichte hat Martin seinen Mantel in zwei geteilt und eine Hälfte einem Bettler gegeben. Foto: Bernd Thissen/dpa Foto: dpa

In der Geschichte über den Mann heißt es: Martin war ein Soldat. In einer kalten Nacht ritt er durch ein Stadttor. Dort sah einen frierenden Bettler. Martin nahm sein Schwert, teilte seinen Mantel in zwei und gab dem Bettler eine Hälfte.

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Später verließ Martin die Armee und arbeitete als Bischof für die Kirche. Er führte ein einfaches Leben und kümmerte sich um arme Menschen. Dafür wurde er nach seinem Tod heiliggesprochen. Deswegen wird er Sankt Martin genannt, also Heiliger Martin. Am 11. November soll er beerdigt worden sein. Dieser Tag ist sein Gedenktag. Er soll uns auch daran erinnern, Gutes zu tun.