Bürgermeisterin Ursula Haas gab im Gemeinderat Taching am See Details dazu bekannt

Lang ersehnte Fußgängerampel für Tengling kommt

Taching am See – Schon seit Längerem engagieren sich die Tenglinger für eine sichere Straßenquerung der Oberen Dorfstraße bei der Pizzeria. Wenn es eine Ampel gäbe, wäre vielen deutlich wohler. Denn an dieser übersichtlichen Stelle wechseln viele Fußgänger auf die andere Seite der doch sehr belebten Staatsstraße 2105, die mitten durch den Ort führt.

Foto: Symbolbild, pixabay

Der Gemeinderat mit Bürgermeisterin Ursula Haas hatte sich hinter seine Bürger gestellt und beim Staatlichen Bauamt eine Fußgängerampel beantragt. Dort fand die Forderung offensichtlich Gehör. Wie Bürgermeisterin   Ursula Haas in der jüngsten Gemeinderatssitzung wissen ließ, waren ihre Gespräche mit den zuständigen Vertretern der Behörde letztlich doch zielführend, sodass eine Ampel nun aller Voraussicht nach im kommenden Frühjahr kommt.

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Bauprojekt startet wohl 2019

Das Staatliche Bauamt nehme voraussichtlich im Frühjahr 2019 Bauprojekte, wie etwa eine Überquerungshilfe bei Egart oder den Neubau an der Staatsstraße in Tengling vor. Daher sei die Gemeinde an die Behörde mit der Bitte herangetreten, im Zuge der Planungen auch eine Fußgängerampel im Bereich der Pizzeria anbringen zu lassen. »Die gesamte Baumaßnahme wird vom Ingenieurbüro SAK in Traunstein geplant und betreut«, sagte Haas.

Bei den vielen Vorgesprächen sei jedoch deutlich geworden, dass der Bau der Ampel und die spätere Unterhaltspflicht bei der Gemeinde liegen. Zudem habe die Untere Verkehrsbehörde Traunstein den Bau der Ampel anordnen müssen. Damit sie diese Anordnung überhaupt treffen könne, müssten bestimmte Bedingungen erfüllt sein, die eine Ampel rechtfertigen. So seien beispielsweise Mindestsichtweiten erforderlich.

»Das Staatliche Bauamt hat unserer Gemeinde dann angeboten, dass die SAK für uns die entsprechenden Parameter untersucht«, so Haas. Das Ergebnis der Untersuchung sei vor Kurzem bekannt gegeben worden mit der schriftlichen Zusage, dass die Untere Verkehrsbehörde die Fußgängerampel anordnen werde. »Eine solche Zusicherung ist keineswegs selbstverständlich«, betonte Haas.

Honorarangebot liegt bereits vor

Wie sie zudem wissen ließ, liegt bereits ein Honorarangebot der SAK für Planung, Ausschreibung und Objektbetreuung vor. Das Ingenieurbüro habe auch sämtliche Kosten für die Gemeinde ermittelt. Nach den Berechnungen betragen die Baukosten für die Ampel rund 35 000 Euro brutto. An jährlichen Unterhaltskosten für Strom und Wartung seien etwa 850 Euro brutto zu erwarten.

Der Gemeinderat nahm die Informationen zur Kenntnis und bevollmächtigte Haas, alle notwendigen Planungs-Schritte einzuleiten. Mit dieser Vollmacht kann sie auch Aufträge erteilen, die dem Bau und Unterhalt der Anlage dienen.

Der Beschluss erging einstimmig mit dem Hinweis, dass das Ingenieurbüro SAK in der nächsten Gemeinderatssitzung die Funktion der Ampel und deren genauen Standort näher vorstelle. Das Büro beantwortet dann auch Fragen zur Funktionsweise und zum genauen Standort, die jetzt offengeblieben sind. ca