Nur Gewinner beim Wertungsvorspiel des Fördervereins der Musikschule Traunstein

Förderpreise für alle Teilnehmer

Das Wertungsvorspiel um die Förderpreise der »Freunde der Musik – Förderverein der Musikschule Traunstein« fand im Kulturzentrum am Stadtpark statt. Die fünf Teilnehmer – Einzelpersonen und Gruppen – boten dabei die gesamte Vielfalt der Musik von der Volksmusik über die Klassik bis hin zum Hard Rock. Bei der Vergabe der Förderpreise hatte es daher die Jury nicht einfach, machte es sich aber leicht: Am Ende verkündete der Juryvorsitzende Georg Holzner nämlich, dass alle Teilnehmer einen Förderpreis bekämen.

Nur Gewinner gab es beim Vorspiel um die Förderpreise des Fördervereins der Musikschule Traunstein »Freunde der Musik« im Kulturzentrum. Unser Foto zeigt in der vorderen Reihe von links Siyu Wang, die Geschwister Hundmayer und Johanna Schäfer und in der hinteren Reihe von links Maren Schultheiss und die »Band Royal«. (Foto: Buthke)

Ihre große Fingerfertigkeit bewies die Chinesin Siyu Wang am Klavier mit den Stücken »Chanty of Wusili«, adaptiert von Zhinig Chen, und Etüde Nr. 4 aus »Études en douze exercices« von Franz Liszt. Für die volksmusikalische Note sorgten die Geschwister Hundmayer. Sie spielten den »Schnapsflaschl Boarischen« von Klaus Karl und den Marsch »Tiroler Adler« von Rudolf Achleitner. Ihre zarte Seite bzw. Saite bewies Johanna Schäfer auf der Geige. Sie trug als erstes aus den »Vier Jahreszeiten« von Antonio Vivaldi sehr fein den zweiten Satz »Frühling« vor. Als zweites spielte sie sehr flott den »Csardas« von Vittorio Monti.

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Nicht nur stimmlich, sondern auch von der Mimik und Gestik her ausdrucksvoll trat die Sängerin Maren Schultheiss auf. Sie sang das Lied »Burn« aus dem Musical »Hamilton« von Lin-Manuel Miranda und das Lied »Heißgeliebt« aus dem Musical »Wicked – Die Hexen von Oz« von Stephen Schwartz. Hardrock vom Feinsten spielten der Gitarrist Christopher Gruber und die »Band Royal«. Die Stücke hießen »La Grange« von ZZ Top, »Master of Puppets« von Metallica, »Always on the Run« von Lenny Kravitz sowie »Hail to the King« von Avenged Sevenfold. Für die Lautstärke war das Kulturzentrum allerdings etwas zu klein gebaut.

Der Vorsitzende des Fördervereins, Altoberbürgermeister Fritz Stahl, dankte den Teilnehmern, Zuhörern und vor allem der Jury mit der städtischen Kulturreferentin Ursula Lay, dem Stadtrat und Musiker Robert Sattler, Jürgen Hagen, früher Musiklehrer im Chiemgau-Gymnasium Traunstein, dem ehemaligen Leiter der Musikschule Traunstein, Georg Holzner, sowie seinem Nachfolger Heinrich Albrecht. Mit ihrer Entscheidung habe die Jury der Vorstandschaft des Fördervereins bezüglich der Geldverteilung eine schwierige Aufgabe gestellt. Stahl betonte, dass es wie immer keine Barauszahlung an die Preisträger gebe. Gefördert würden vielmehr zusätzlicher Förderunterricht, die Übernahme von Kosten für Studioaufnahmen, Seminarteilnahmen oder Noten oder auch die Mitfinanzierung beim Instrumentenkauf. Sein Dank galt in diesem Zusammenhang den Mitgliedern und Gönnern des Fördervereins für die finanzielle Ausstattung der Förderpreise.

Musikschulleiter Albrecht erklärte, das Wertungsvorspiel mit seinem schönen und runden Programm zeige die ganze Bandbreite, die die Musikschule Traunstein biete. Die jungen Künstler hätten sich mit ihren Musiklehrern intensiv auf das Vorspiel vorbereitet. Deshalb seien alle Gewinner, die mitgemacht hätten.

Oberbürgermeister Christian Kegel stellte fest, wie wichtig die Förderung junger Talente sei. Den Teilnehmern legte er ans Herz, sie sollten auf diesem Weg weitermachen. Es sei schön, dass es diese große Vielfalt in der Musik gebe. Dadurch würden die jungen Musiker mithelfen, dass die Musik auch weiterhin ihren Stellenwert in Traunstein habe.

Die Preisträger spielen am Sonntag, dem 24. Februar, um 18 Uhr im Kulturzentrum. Bei dem öffentlichen Konzert werden ihnen die Förderpreise offiziell übergeben. Bjr