Chef einer großen Bus-Firma: Busse steuern darf ich nicht

Mit Fernbussen kann man quer durch Deutschland fahren und sogar in andere Länder reisen. Ob wohl auch die Chefs der Bus-Firmen häufig Bus fahren? Einer von ihnen verrät es.

André Schwämmlein
André Schwämmlein ist Chef einer großen Bus-Firma. Foto: Bernd von Jutrczenka Foto: dpa

Wer von einer Stadt in eine andere reisen möchte, hat viele Möglichkeiten: Er kann zum Beispiel das Auto nehmen, den Zug oder den Fernbus. Eine große Firma, die in Deutschland Fahrten mit Fernbussen anbietet, ist Flixbus. Der Chef der Firma ist André Schwämmlein. Im Interview mit den dpa-Nachrichten für Kinder erzählt er zum Beispiel, warum Sitzbezüge in Bussen oft so bunte Muster haben.

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Dürfen Sie selbst Busse steuern?

André Schwämmlein: »Nein, ich darf nicht Bus fahren, weil ich keinen Busführerschein habe. Ich dürfte nur auf abgesperrten Teststrecken mal fahren, aber das habe ich noch nicht probiert. Ich darf Auto fahren - habe aber gar kein Auto.«

Warum haben die Sitze in Bussen oft so auffällige und unruhige Muster?

André Schwämmlein: »Der Grund ist nicht: damit es besonders hässlich ist. Das ist so, weil sie besonders fleckenunempfindlich sind. Deswegen sind gerade bei Nahverkehrsbetrieben oder wenn jemand sehr aufs Geld schaut, sehr unruhige Muster eingebaut. Weil man es da nicht sieht, wenn jemand kleckert. Wir haben uns aber dafür entschieden, dass unsere Busse einheitlich grau-grüne Bezüge haben und keine bunten Muster.«

Wie oft fahren Sie selbst mit dem Bus?

André Schwämmlein: »Bus fahren tue ich im Prinzip jeden Tag, beruflich und privat. Alles was bis Stuttgart, Karlsruhe, Darmstadt geht, fahre ich von München aus mit dem Bus.«