Berlinale

Charlotte Rampling: Debatte um Streaming nicht zeitgemäß

Streaming und Kino sind keine Gegensätze, meint Charlotte Rampling. Die Hauptsache ist, dass die Filme gezeigt werden - sei es im Kino, sei es im Heimkino.

Charlotte Rampling
Charlotte Rampling wird auf der Berlinale mit dem Goldenen Ehrenbären ausgezeichnet. Foto: Britta Pedersen Foto: dpa

Berlin (dpa) - Die Debatte unter Filmfreunden über Streaming-Dienste und andere Angebote jenseits des Kinos ist aus Sicht der britischen Schauspielerin Charlotte Rampling nicht mehr zeitgemäß.

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»Es ist wunderbar, wenn man für Filme ins Kino gehen möchte, das dann auch zu tun«, sagte Rampling am Mittwoch in Berlin während eines Gesprächs im Rahmen der Berlinale Talents. Aber es gebe inzwischen ganz viele verschiedene Möglichkeiten, Filme anzuschauen. »Wichtig ist, dass die Arbeiten gesehen werden«, sagte die 73-Jährige.

»Wenn jemand seine Box zu Hause oder ein Heimkino hat, finde ich das völlig okay.« Die Entwicklung schreite voran. Gleichzeitig betonte sie: »Kino wird es immer geben.« Gegen zu viel Nutzung von Streaming-Diensten und die Gefahr, ein Serien-Junkie zu werden, empfahl sie ein einfaches Mittel: »Ich habe kein Netflix-Abo.«

Rampling wird während der Berlinale an diesem Donnerstag mit einem Goldenen Ehrenbären und einer Hommage mit elf ihrer Filme gewürdigt.

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