Gender

Carrie Underwood: Musik von Frauen klingt anders

Männer und Frauen fühlen unterschiedlich. Davon ist Carrie Underwood überzeugt. Das könne man beispielsweise an ihrem Song »Cry Pretty« hören, an dem nur Frauen mitgearbeitet haben.

Carrie Underwood
Carrie Underwood versteht den Titelsong «Cry Pretty» ihres neuen Albums als Statement für Frauen-Power in der Country-Musik. Foto: Jason Szenes Foto: dpa

Berlin (dpa) - Die US-Sängerin Carrie Underwood (35) versteht den Titelsong »Cry Pretty« ihres neuen Albums als Statement für Frauen-Power in der Country-Musik.

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»Wenn ich über Frauen singe, dann über starke Frauen«, sagte Underwood der Deutschen Presse-Agentur. »Cry Pretty« schrieb sie gemeinsam mit drei Kolleginnen. Dass der Song von Autorinnen stamme, könne man auch hören, meint sie. »Es geht um eine Frau, die an ihre Grenze geht, die kämpft – und schließlich siegt", sagte die 35-Jährige.

Männer könnten das weder nachempfinden noch die richtigen Worte dafür finden: »Sie wissen einfach nicht so genau, wie Frauen fühlen, denken und sprechen.« Obwohl es auch in der Country-Musik #MeToo-Skandale gibt, hat Underwood, die Ende des Jahres ihr zweites Kind erwartet, keine schlechten Erfahrungen auf diesem Gebiet gemacht. »Ich habe von einigen Übergriffen gehört. Doch als Gewinnerin der Casting-Show "American Idol" hatte ich bereits ein Team um mich herum und eine Fan-Base. Damit war ich nicht mehr so verletzlich.«

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