Auszeit vom Job

Beim Sabbatical planen den Chef früh informieren

Wer eine längere Auszeit vom Job plant, muss dabei an vieles denken. Wie finanziert man beispielsweise die laufende Miete oder wer übernimmt die Versicherungskosten? Auf jeden Fall muss der Chef frühzeitig informiert werden.

Gespräch mit dem Chef
Wer eine längere Auszeit im Job plant, sollte frühzeitig mit seinem Chef darüber sprechen. Foto: Markus Scholz/dpa-tmn Foto: dpa

Hamburg (dpa/tmn) - Lange Reisen, mehr Zeit für Hobbys, einfach ein Tapetenwechsel: Wer eine längere Auszeit im Job plant, sollte frühzeitig mit seinem Chef darüber sprechen.

Idealerweise präsentieren Arbeitnehmer ihm schon konkrete Vorschläge - etwa dazu, wer sie in der Zeit vertreten könnte, erklärt Personalerin Stephanie Luftensteiner in der Zeitschrift »Cosmopolitan« (August 2019).

Eine Möglichkeit, ein Sabbatical zu machen, ist das 50:50-Teilzeit-Modell. Dabei arbeit der Arbeitnehmer zum Beispiel ein halbes Jahr voll, bekommt währenddessen aber nur das halbe Gehalt. Die andere Hälfte des Gehaltes zahlt der Chef während der sechs Monate Auszeit aus.

Der Vorteil des Modells: Der Arbeitnehmer bleibt auch in der arbeitsfreien Zeit sozialversichert - er muss also weder Renten- noch Krankenversicherung selbst zahlen, erklärt Luftensteiner. Bei einem unbezahlten Sonderurlaub müsste er hingegen sich selbst um die Absicherung kümmern, wenn die Auszeit länger als ein Monat dauert.