Medienberichte

Bayern-Star James Rodríguez will zurück nach Madrid

In Spanien wird über die Zukunft von James Rodríguez spekuliert. Angeblich will der Kolumbianer zurück zu Real Madrid. Der FC Bayern München hingegen wird seine Kaufoption ziehen wollen.

James Rodríguez
Der vom FC Bayern München ausgeliehene Kolumbianer James Rodriguez will zurück zu Real Madrid. Foto: Andreas Gebert Foto: dpa

Madrid (dpa) - Fußball-Star James Rodríguez will nach spanischen Medienberichten den deutschen Rekordmeister FC Bayern München verlassen und wieder das Trikot von Champions-League-Sieger Real Madrid tragen. »James will zurück«, titelte groß auf Seite eins die Madrider Sportzeitung »Marca«.

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Entscheidend für den Wunsch des Kolumbianers sei der Weggang von Trainer Zinédine Zidane, unter dem James in Madrid kaum zum Zuge gekommen war, schreibt das Blatt unter Berufung auf das Umfeld des 27 Jahre alten Offensivspielers. Und nach dem Wechsel von Weltfußballer Cristiano Ronaldo zu Juventus Turin müssten die Königlichen die Offensivabteilung ja dringend verstärken, hieß es.

Zidane, der Real nach dem dritten Königsklassen-Triumph in Serie verließ, hatte den Kolumbianer in Madrid in den Spielzeiten 2015/16 und 2016/17 eher selten als Stammspieler eingesetzt. Der 66-fache Nationalspieler (21 Tore), der die Entdeckung der WM 2014 gewesen war, wechselte deshalb im Sommer 2017 nach München, wo er sehr gut einschlug und in 23 Pflichtspielen sieben Tore erzielte.

»Marca« versichert, sowohl die Clubführung von Real Madrid als auch der neue Trainer Julen Lopetegui würden eine Rückkehr von James begrüßen. Allerdings ist der Offensivstar durch einen bis Juni 2019 laufenden Vertrag noch fest an die Bayern gebunden.

Die Münchner hatten den heute 27-Jährigen für zwei Jahre ausgeliehen. Es gilt als sicher, dass sie die Kaufoption auf ihn ziehen werden. »Er hat sich wunderbar entwickelt, speziell seitdem Jupp Heynckes Trainer ist. Das war ein sehr sehr guter Transfer, dazu muss ich Carlo Ancelotti nochmal beglückwünschen«, hatte Münchens Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge Anfang April gesagt.

Heynckes' beurlaubter Vorgänger hatte sich für die Verpflichtung von James im vergangenen Sommer von Real Madrid eingesetzt. »Wir haben ja klare Verhältnisse, was die Vertragsgestaltung betrifft. Er hat einen Zweijahresleihvertrag, und dann haben wir eine Kaufoption für 42 Millionen, die wir ziehen müssen«, erklärte Rummenigge weiter. »Es gibt keine Eile.« Zum Vergleich: Als James aus Monaco zu Real wechselte, überwiesen die Spanier 75 Millionen Euro ins Fürstentum.

Bericht in Marca

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