Pläne für Bauvorhaben an der Hofer Straße im Traunreuter Rathaus vorgestellt – Baubeginn soll im kommenden Jahr sein

42 neue Miet- und Eigentumswohnungen geplant

Traunreut – Investoren stellten im Traunreuter Rathaus die Pläne für drei fünfgeschoßige Punkthäuser auf dem städtischen Grund an der Hofer Straße vor. In ihnen sollen 42 Miet- und Eigentumswohnungen entstehen. Konkrete Preise wurden nicht genannt, sie werden marktgerecht sein, meinte Andreas Entreß als Vertreter der Investoren.

Über 40 neue Wohnungen sollen am Stadtwald in Traunreut entstehen. Ein Modell wurde jetzt im Rathaus vorgestellt.

Entreß ist Geschäftsführer des Unternehmens »Bayernwohnen«, das zusammen mit dem Traunreuter Gerhard Jobst die Projekt GmbH »Am Stadtwald« gegründet hat, die letztlich von der Stadt das Grundstück erwirbt und darauf baut. Die entsprechenden Verträge wurden jetzt unterzeichnet, nachdem sich der Stadtrat bereits Ende 2017 für diese Investoren entschieden hatte.

Bürgermeister Klaus Ritter zeigte sich überzeugt, dass die richtigen Bauherren gefunden worden sind: »Es freut uns sehr, dass es jetzt so umgesetzt wird, wie wir es uns ursprünglich gewünscht haben.« Architekt Martin Jobst hatte für das Areal westlich des Hochhauses an der Hofer Straße die Planung mit drei Punkthäusern entworfen, die nun auch gebaut werden sollen. Ritter gab sich überzeugt, dass mit dem Konzept »50 Prozent Eigentum und 50 Prozent Mietwohnungen« der regionale Mietmarkt entlastet werde und mit »Bayernwohnen« das Ziel der Stadt, »möglichst kostengünstigen Wohnraum zu schaffen«, erreicht werden kann. Gebaut werden soll möglichst schnell, wie Entreß versicherte: »Wir wollen das zügig umsetzen, alle Beteiligten sind eingetaktet.« Baubeginn soll im Frühjahr/Sommer 2019 sein und die Fertigstellung ist Mitte 2020 geplant.

In den vergangenen Monaten sind laut Stadtbaumeister Thomas Gätzschmann bereits die genaueren Planungen für das städtische Grundstück gelaufen. So übernehmen die Investoren den Bau einer Erschließungsstraße auf dem Grundstück, was rund 250 000 Euro kosten soll. Unter den drei Punkthäusern wird eine Tiefgarage mit 42 Stellplätzen gebaut, die barrierefrei an alle drei Häuser angeschlossen werden soll. 30 weitere Stellplätze sind oberirdisch vorgesehen. Jedes Haus soll mit einem Aufzug und einem zentralen Treppenhaus mit einem Oberlicht gebaut werden. In den ersten drei Geschoßen ist laut Entreß zudem jeweils eine barrierefreie Drei-Zimmer-Wohnung vorgesehen. Alle 42 Wohnungen sollen zudem einen Balkon beziehungsweise eine Terrasse und einen Gartenanteil bekommen. Im obersten Geschoß sind Wohnungen mit Dachterrassen geplant. Die Wohnungen sollen zwischen 60 und 100 Quadratmeter Wohnfläche bekommen.

Welche Wohnungen letztlich vermietet werden, steht laut Entreß noch nicht fest. Er verspricht zudem, dass in der Tiefgarage an den Stellplätzen Vorrichtungen für eine Elektroladestation installiert werden sollen: »Für uns ist das im Geschoßwohnungsbau inzwischen Standard. Zukunftsweisendes und nachhaltiges Bauen ist uns ein Anliegen«, verspricht der Unternehmer aus Stephanskirchen. Geprüft werde derzeit noch, in welchem Maß Holz als Baustoff in den Häusern verwendet wird: »Eine hochwertige Holzfassade ist auf jeden Fall geplant.« ga