Naturparkvereine suchen 60 Ranger

München (dpa/lby) - Naturpark-Ranger sollen in bayerischen Naturparks Ansprechpartner für Besucher sein und wissenschaftliche Untersuchungen unterstützen. Landesweit würden ab sofort 60 Ranger eingestellt, teilte Umweltminister Marcel Huber (CSU) am Donnerstag in München mit. Sie sollen »Mittler zwischen Mensch und Natur sein«.

Wald
Bäume stehen in einem Wald. Foto: David Ebener/Archiv Foto: dpa

Die ersten drei Ranger wurden demnach im Naturpark Ammergauer Alpen eingestellt. Sie sollen dort vor allem den Schutz sensibler Moorflächen mit besonders schützenswerten Pflanzen wie dem Karlszepter gewährleisten. Auch der Naturpark Spessart stellt einen Ranger ein. Weitere sollen dem Minister zufolge in den 19 Naturparks Bayerns folgen.

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Die Ranger werden nach den Worten eines Ministeriumssprechers von den Naturparkvereinen in Teil- oder Vollzeit angestellt. Diese Stellen werden staatlich bezuschusst. Naturparks sind großräumige Gebiete, die in der Regel mindestens 20 000 Hektar Fläche umfassen.