Güllner: Umfragen beeinflussen nur potenzielle FDP-Wähler

München (dpa) - Im Endspurt vor der Landtagswahl in Bayern lassen sich nach Einschätzung des Meinungsforschers Manfred Güllner praktisch nur noch potenzielle FDP-Wähler von Umfragen beeinflussen. Sie wollten ihre Stimme nicht verschenken, wenn die Liberalen unter der 5-Prozent-Hürde taxiert würden, sagte der Geschäftsführer des Forsa-Instituts der »Rheinischen Post« (Samstag). Angesichts von Umfragewerten zwischen 5 und 6 Prozent muss die FDP am Sonntag um den Einzug in den Landtag zittern.

Forsa-Chef Manfred Güllner
Forsa-Chef Manfred Güllner. Foto: Michael Kappeler/Archiv Foto: dpa

Bei der vorletzten Wahl 2008 war die Partei nach längerer Pause mit 8,0 Prozent wieder ins Parlament eingezogen - und durfte gleich mitregieren, weil die CSU auf einen Koalitionspartner angewiesen war. Fünf Jahre später folgte die Ernüchterung: Mit 3,3 Prozent flog die FDP wieder aus dem Landtag. Diesmal soll es mit dem jungen Spitzenkandidaten Martin Hagen wieder klappen.

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