BMW-Chef Krüger: »Stehen für Vielfalt und Miteinander«

Berlin/München (dpa/lby) - BMW-Chef Harald Krüger hat sich nach den ausländerfeindlichen Ausschreitungen in Chemnitz den Mahnungen der Wirtschaft angeschlossen. Der »Welt am Sonntag« sagte er: »Wir stehen ganz klar für eine offene Kultur, für Vielfalt, für ein Miteinander.« In seinem Konzern arbeiteten täglich Menschen aus 120 verschiedenen Nationen zusammen, Arbeits- und Ausbildungsplätze würden auch Flüchtlingen angeboten. Wenn man im Ausland die Bilder aus Chemnitz verfolge, »dann sind das Bilder aus Deutschland, die man überhaupt nicht sehen möchte«, sagte Krüger.

Harald Krüger
Harald Krüger. Foto: Lino Mirgeler/Archiv Foto: dpa

In der vergangenen Woche hatte bereits Volkswagen, das in Sachsen wichtige Standorte unterhält, nach dem gewaltsamen Tod eines Deutschen und den darauf folgenden fremdenfeindlichen Übergriffen zu Toleranz aufgerufen. Auch Lufthansa-Chef Carsten Spohr betonte in der »Wams«: »Dieses Land muss ein Land bleiben, mit dem man positive Bilder verbindet.«

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