Sicherheit im Verkehr

Licht- und Notbremsassistent für Senioren nützlich

Bei vielen älteren Menschen lässt die Sehkraft mit der Zeit nach. Beim Autofahren kann dies zu Problemen führen. Der Deutsche Verkehrssicherheitsrat empfiehlt daher Senioren, technische Assistenzsysteme zu nutzen.

Autofahren im Alter
Asistenzsysteme wie Kurven- und Abbiegelicht sowie ein adaptives Fernlicht können Senioren im Straßenverkehr unterstützen. Foto: Felix Kästle Foto: dpa

Berlin (dpa/tmn) - Technische Assistenzsysteme im Auto können die Sicherheit verbessern. Besonders für Ältere empfehlen sich bessere Lichtsysteme oder Notbremsassistenten, erklärt der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR).

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Denn mit zunehmenden Alter können körperliche Einschränkungen, etwa bei der Sehkraft, die Fitness hinter dem Steuer beeinflussen. Neben regelmäßigen Augenuntersuchungen rät der DVR generell zu besseren Lichtsystemen, wie sie etwa LED- und Xenonscheinwerfer bieten. Assistenten wie Kurven- und Abbiegelicht oder ein adaptives Fernlicht, das die Leuchtweite dem entgegenkommenden Verkehr automatisch anpassen kann, erhöhen Komfort und Sicherheit weiter.

Das gilt auch für den Notbremsassistenten, den der DVR eigentlich für jedes Auto empfiehlt. Er kann brenzlige Situationen erkennen, eingreifen und Unfälle verhindern oder deren Folgen abmildern.

Doch die Technik unterstützt den Fahrer nur - die Verantwortung liegt weiterhin bei ihm. Er muss sich daher mit Bedienung und Funktion der Systeme vertraut machen und sie sich etwa vor einem Autokauf »ausführlich und in Ruhe« inklusive Probefahrt erklären lassen, rät der DVR.